Seit 100 Jahren steht der Dreizack für Maserati. Erstmals erschien das bis heute verwendete Markenzeichen 1926 auf dem Tipo 26 – dem ersten Rennwagen, der den Namen Maserati trug. Beim BELMOT Oldtimer-Grand-Prix zeichnet eine Ausstellung im Maserati-Zelt die sportliche Geschichte der Marke bis in die Gegenwart nach. Zahlreiche Mitglieder des Maserati Club Deutschland ergänzen mit ihren Fahrzeugen das Panorama der eleganten italienischen Sportwagenmarke.
Das älteste Exponat im Maserati-Zelt ist ein Tipo 26M aus einer privaten Sammlung. Der Rennwagen leistete 205 PS und führt zurück in die frühe Grand-Prix-Zeit der Marke. Ihm gegenüber stehen Modelle aus ganz unterschiedlichen Epochen: Mit Bora und Merak sind zwei prägende Straßensportwagen der 1970er-Jahre vertreten. Die Barchetta entstand Anfang der 1990er-Jahre als kompromissloser Rennwagen für einen eigenen Markenpokal.
Aktuelle Modelle führen die Entwicklung fort. Der MC20 schlägt die Brücke zum modernen Supersportwagen. Besonders eng beieinander liegen Straßen- und Rennversion beim GT2 Stradale und beim Maserati GT2. Die 640 PS des Stradale markieren zugleich den Leistungsgipfel der Ausstellung.
Verbindung von Eleganz und Sportlichkeit
„Das war das erste Fahrzeug, das Maserati gebaut hat, und es war ein Rennwagen“, sagt Roland Staehler, Managing Director von Maserati in Deutschland, Österreich und der Schweiz, über den Tipo 26. „Deswegen sieht man bei uns immer wieder die Anklänge an den Motorsport, und das lebt Maserati heute nach wie vor. Der Gran Turismo, also das schnelle, durchaus komfortable, aber performante Reisen, ist eigentlich die Kernpositionierung der Marke. Alle Autos sind extrem fahraktiv, und dennoch kommt man komfortabel ans Ziel – selbst nach einer langen Reise. Dazu kommt die Eleganz, die bei uns eine große Rolle spielt.“
Die Ausstellung im Zelt zeigt dabei nur einen Ausschnitt aus der Modellgeschichte der italienischen Marke. Gleich nebenan ergänzen die Mitglieder des Maserati Club Deutschland das Bild: Auf einer reservierten Fläche im Fahrerlager präsentieren sie am Wochenende ihre eigenen Fahrzeuge. So entsteht ein eindrucksvolles Panorama der Modelle und Generationen, die unter dem Zeichen des Dreizacks entstanden sind.
Und natürlich bleibt es beim BELMOT Oldtimer-Grand-Prix nicht bei stehenden Exponaten. Auch auf der Strecke sind Maserati zu erleben – als rollende und lebendige Ergänzung der Ausstellung zum 100-jährigen Jubiläum des Dreizacks.

